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Wie setze ich Unterputzdosen und Hohlwanddosen richtig?

Wie setzt man eine Unterputz- oder Hohlwanddose richtig?

Gerade im Rahmen einer Sanierung, Renovierung oder eines Neubaus fragen sich viele begabte Heimwerker schnell, ob sie vielleicht selbst dazu in der Lage sind, neue Steckdosen, Lichtschalter oder Geräte wie Sprechanlagen und die dafür notwendigen Unterputzdosen oder Hohlwanddosen zu setzen, um die eigene Elektroinstallation zu erweitern. Steckdosen kann man schließlich nie genug haben. Aber ist das eigentlich erlaubt? Immerhin muss man gerade für die Erweiterung der eigenen Elektroinstallation meistens auch neue Kabel und Leitungen unter Putz verlegen, um diese zu den neuen, ins Mauerwerk oder in die Leichtbauwand eingelassenen, Schalter- und Gerätedosen und den darin eingebauten Komponenten wie Schaltern, Thermostaten, Netzwerk- oder Antennendosen zu führen. Dafür kann auch das Fräsen neuer Mauerschlitze bzw. Kabelschlitze in vorgeschriebener Tiefe und Breite notwendig werden. 

Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, wenn man über die richtige Einbautiefe, die vorgeschriebenen Installationszonen, die einzuhaltenden Abstände zwischen Steckdosen und Schaltern und deren optimale Höhe für den Einbau (Vorzugshöhe) informiert ist. Und natürlich über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügt. Gleichzeitig muss das Anschließen neuer Kabel und Leitungen jedoch dem Fachpersonal überlassen werden. Das Setzen neuer Unterputzdosen und Hohlwanddosen, sowie das Fräsen neuer Kabelschlitze und Legen neuer Kabel unter Putz ist also eine der wenigen Aufgaben, die man im Rahmen der Elektroinstallation selbst übernehmen darf. Zumindest solange man diese Kabel nicht selber an Geräte, Schalter und Dosen anschließt. Außerdem sind unbedingt die entsprechenden Sicherheitsvorschriften und die sog. PSA (Persönliche Schutzausrüstung) zu berücksichtigen, während man Unterputzdosen setzt.

Sollen eine neue Telefondose, ein Thermostat, eine Steckdose, ein Dimmer, ein Schalter für die Jalousie-Steuerung, eine Antennendose oder ähnliches installiert werden, führt in der Regel kein Weg um eine Unterputzdose oder Hohlwanddose herum, weshalb sie auch als Schalter- oder Gerätedosen bezeichnet werden. Sie kommen also immer dann zum Einsatz, wenn Bauteile der Elektroinstallationen in die Wand eingelassen, sowie die entsprechenden Kabel und Drähte unter Putz verlegt werden sollen. Also in jedem Innenraum und Wohnraum, vor allem im Privatbereich. Natürlich werden diese Anschlüsse bereits im Rohbau bzw. während des Neubaus gesetzt. Doch auch wer seine Elektroinstallation sanieren oder erweitern möchte, zum Beispiel im Rahmen eines Smart Home Upgrades, kommt meist gar nicht drum herum, neue Geräte- und Schalterdosen zu setzen.

Ebenso kommen sie für Abzweigungen und Leitungsverschaltungen zum Einsatz. Sie bieten den Bauteilen nicht nur Halt unter Putz, sondern auch Platz für das Verstauen und Verklemmen der Leitungen, direkt hinter den jeweiligen Bauteilen. Aus diesem Grund wird heutzutage meistens zu besonders tiefen Unterputzdosen und Hohlwanddosen, mit einer Einbautiefe von >60mm oder mehr geraten. Diese ermöglichen mehr Spielraum bei der Montage und können sowohl Bauteile aufnehmen, als auch die dazugehörigen Kabel und Leitungen bzw. Verklemmungen und Abzweigungen. So spart man sich oft eine zusätzliche Abzweigdose. Deshalb kann es auch vorkommen, dass man alte flache Unterputzdosen gegen neue und tiefere Schalterdosen austauschen möchte. Umso mehr gilt es, die Kriterien für die Wahl der richtigen Tiefe, des richtigem Modells, entsprechende Abstände und Installationszonen zu kennen. Flache Unterputzdosen werden eigentlich nur dann empfohlen, wenn die Schalterdose in besonders robustem Mauerwerk, z.B. in Ziegel- oder Betonwänden gesetzt werden soll. Eine Einbautiefe von nur 40mm bis 50mm kann hier viel Arbeit, Zeit und Kraftaufwand sparen, weil das Stemmen oder Fräsen tieferer Löcher und Aussparungen in solch eine Wand sehr schwierig ist. 

Auch das richtige Verlegen von Kabeln nach VDE Vorschriften spielt hierbei eine Rolle, um die optimale Position für das Setzen der Unterputzdosen zu finden. Wenn Sie die konkreten Positionen der Schalterdosen schon definiert haben, dann können Sie hier direkt zur Anleitung für das Bohren und Setzen der Unterputzdosen springen.

Was brauche ich eigentlich – Unterputz- oder Hohlwanddose?

Hohlwanddosen kommen im Trockenbau in Hohlwänden (Leichtbauwänden) zum Einsatz, zum Beispiel in Holzhäusern bzw. für Holzwände, oder in Zwischenwänden aus Rigips-Platten. Sie verfügen für die Befestigung über Klemmschrauben oder Metallkrallen, um in Leichtbauwänden befestigt werden zu können. Dort können sie schließlich nicht eingegipst werden.

Hohlwanddosen sind die typische Wahl für folgende Bereiche:

  • Versenkter Einbau von Schaltern, Thermostaten, Antennendosen, Netzwerkdosen, Steckdosen in Innenräumen bzw. Wänden aus Rigips oder Holz
  • Als Auslassdose für Wandleuchten
  • Als sog. Blinddose, die Leitungen abdeckt, die vielleicht erst später benötigt werden
  • Als klassische Unterputz Abzweigdose / Verteilerdose, um unterschiedliche Drähte im Inneren der Dose zu verklemmen
  • Für Häuser mit KWL oder Holzhäuser werden spezielle winddichte Hohlwanddosen verwendet, damit die Wärmedämmung nicht negativ beeinträchtigt wird

Unterputzdosen erfüllen genau dieselben Funktionen, werden aber ins feste Mauerwerk eingelassen (z.B. Ziegelwände) und dann mit Mörtel oder Gips fixiert. Für Betonwände werden zudem spezielle Gerätedosen empfohlen, die ausschließlich für diesen Zweck geeignet sind. Sie kommen also häufig für Außenwände in Wohnräumen und auch in Außenbereichen zum Einsatz.

Unterputzdose-40mm

 

Unterputzdose-60mm-Aufbau

Der größte Unterschied zwischen Hohlwand- und Unterputzdose besteht also in der Art der Befestigung bzw. in den Wänden und Mauerwerken, für die sie geeignet sind. Außerdem sind die meisten Hohlwanddosen etwas tiefer als Unterputzdosen, da letztere in robustem Mauerwerk gesetzt werden. Da das Stemmen und Bohren tiefer Löcher hier viel schwieriger ist, greift man für Ziegel- und Betonwände häufig zu flachen Unterputzdosen mit geringerer Einbautiefe, z.B. 40mm.

Welche Tiefe und Durchmesser?

Die Durchmesser der Unterputzdosen und Hohlwanddosen sind auf Ø 68mm genormt.

Die Tiefe kann jedoch variieren. Es gibt verschiedene Modelle zwischen 35mm und 73mm Einbautiefe. Am häufigsten werden Schalterdosen zwischen 55mm und 73mm verbaut. Die flacheren Einbaudosen zwischen 40mm und 50mm kommen immer seltener zum Einsatz. Meistens dann, wenn Statik oder Dicke der Wand keine tieferen Bohr- oder Fräslöcher erlauben. Die tieferen Unterputz- und Hohlwanddosen bieten schlichtweg den Vorteil, dass sie hinter dem eingebauten Gerät oder Schalter mehr Platz für das Verklemmen und Verstauen der Kabel bieten. So kann oft auf zusätzliche Abzweigdosen verzichtet werden.

Neben der Tiefe variieren auch noch die Möglichkeiten zur Verbindung bzw. zur Platzierung mehrerer Schalterdosen nebeneinander. Einige Modelle bieten die Möglichkeit zur Verbindung über einen sog. Kamin. Eine weitere Option ist der Kauf von 2-fach, 3-fach, 4-fach oder 5-fach Ausführungen einer Unterputz- oder Hohlwanddose, welche den direkten Einbau von mehreren Schaltern, Steckdosen oder Geräten wie Antennen- oder Telefondosen in nur einem Produkt ermöglichen.

Unterputzdose-zum-Verbinden-Kamin-62mm-tief

Unterputzdose 62mm Einbautiefe mit Kamin zur Verbindung mehrerer Leitungen und Dosen

4-fach-Hohlwanddose-62mm-einbautiefe

4-fach Hohlwanddose mit 60mm Tiefe

Unter einen genormten Mehrfachrahmen oder Schalterrahmen werden die Steckdosen, Schalter und Geräte dann nebeneinander in den Unterputzdosen platziert. Hierfür müssen zwingend die Abstände von 72mm von Steckdosenmitte zu Steckdosenmitte bzw. Schaltermitte zu Schaltermitte eingehalten werden. Teilweise wird auch von max. 75mm oder genormten 71mm in der DIN 49 075 gesprochen. Wer schonmal eine Unterputzdose in festem Mauerwerk gesetzt hat weiß, dass ein leichter Spielraum von 4mm oder 5mm ganz normal ist. Das gilt aber nur für das Setzen von Unterputzdosen, da hier mit Gips oder Mörtel korrigiert werden kann, wenn das Bohrloch mal zu tief oder breit geraten ist. Bei Hohlwanddosen muss sehr viel exakter gearbeitet werden. Mehrfachdosen in 2-fach Ausführung oder mehr bieten deshalb weniger Fehlerpotenzial, als wenn man einzelne Unterputz- oder Hohlwanddosen manuell nebeneinander setzt und verbindet.

Ebenso sollte die Installation der Unterputzdosen für Steckdosen unbedingt auch parallel zur Fußbodenoberkante erfolgen. Es gibt wenige Dinge, die ein Raumbild mehr zerstören als schräg verlaufende Steckdosenleisten. Bei untereinander platzierten Schaltern ist es wichtig, dass diese entsprechend senkrecht parallel zur Wandecke oder Tür verlaufen.

Vorbereitungen für das Setzen einer Unterputzdose

Für die richtige Vorbereitung ist es elementar, dass die Positionen für die Unterputzdose und die spätere Montage der Schalter und Steckdosen angezeichnet werden. Setzen Sie hierzu zunächst ein Kreuz an die ausgewählten Stellen. Gerade in Räumen mit vielen elektrischen Geräten oder mit mittlerer Installationszone für Geräte auf Arbeitsflächen (primär in der Küche) ist es deshalb wichtig, dass Sie bereits im Vorfeld Pläne zur Platzierung der Möbel und Technik anfertigen. 

Bei der Auswahl der richtigen Stellen ist es entscheidend, die überall in Innenräumen vorgeschriebenen Installationszonen für Kabel und Leitungen zu kennen und unbedingt zu berücksichtigen. Sie verhindern, dass Leitungen später versehentlich angebohrt werden.

Außerdem gibt es sogenannte Vorzugshöhen für Schalter und Steckdosen. Diese Höhen und genormten Abstände sollten ebenfalls eingehalten werden. Prinzipiell können Unterputzdosen zwar fast überall im Raum gesetzt werden. Doch nicht überall macht es Sinn, da die Leitungen in vordefinierten Bereichen – den Installationszonen – verlaufen. Zum Beispiel dürfen Kabel niemals diagonal unter Putz verlegt werden, sondern nur waagerecht oder senkrecht. Senkrechte Leitungen finden sich nur in der Nähe von Wandecken, Türen und Fenstern. Und sowohl senkrechte als auch waagerechte Leitungen dürfen nur in vorgeschriebenen Höhen und Breiten gelegt werden. Aus ihnen und den empfohlenen Höhen für Steckdosen und Schalter ergeben sich entsprechend die Positionen für die Schalterdosen. Für die exakte Ausrichtung im Raum sollte eine Wasserwaage verwendet werden.

Das Messen & Anzeichnen:

  1. Berücksichtigen Sie die Installationszonen von Kabeln und Leitungen und die Vorzugshöhen von Schaltern und Steckdosen.
  2. Fertigen Sie zumindest einen groben Plan für die Positionierung von Elektrogeräten und Lampen an, bevor Sie die Positionen der Unterputzdosen planen.
  3. Wählen Sie auf dieser Basis die Positionen und Höhen für die Unterputzdosen aus und markieren Sie diese zunächst grob mit einem Kreuz.
  4. Messen Sie lieber zwei mal die entsprechenden Abstände und Höhen aus und prüfen Sie die Ausrichtung mit der Wasserwaage.
  5. Nun zeichnen Sie eine senkrechte und waagerechte Linie mithilfe einer Wasserwaage in Richthöhe, um die genaue Lage der Unterputzdose zu markieren. Die Linien überschneiden sich dort, wo die Dosen- oder Schaltermitte gesetzt wird. Von dort werden auch die entsprechenden Abstände zu Türen, Wandecken, Fenstern, zum Boden, zur Decke und zu anderen Steckdosen oder Schaltern gemessen, welche durch die nachfolgenden Installationszonen vorgegeben werden. Niemals die Abstände und Höhen von einer Außenkante einer Steckdose oder eines Schalters messen.
  6. Die Wasserwaage kommt zum Einsatz, damit die Dosen später parallel zu Fußboden, Decke und Wandecken oder Türen verlaufen.

Waagerechte Installationszonen nach DIN 18015-3

Waagerechte-Installationszonen-Infografik

Insgesamt gibt es in Wohnungen drei waagerechte Installationszonen in denen Kabel und Leitungen verlegt werden dürfen.

Die obere und untere waagerechte Installationszone (ZW-o und ZW-u) gelten in allen Räumlichkeiten.

Die mittlere waagerechte Installationszone (ZW-m) gibt es nur in Küchen, Büros und Hobbyräumen, damit entsprechende Geräte auf Körperhöhe bzw. Höhe der Arbeitsfläche angeschlossen werden können. Außerdem sind besondere Höhen für Dunstabzugshauben oder Arbeitsleuchten einzuplanen. Speziell in der Küche hängt die genaue Positionierung der Unterputzdosen etwas mehr von der konkreten Platzierung der Geräte ab als von den tatsächlichen Installationszonen. Ein Küchenplan sollte also unbedingt im Vorfeld stehen.

In Feuchträumen wie dem Badezimmer gibt es gesonderte Vorschriften und Installationszonen, die sog. Schutzbereiche.

Waagerechte Kabel und Leitungen dürfen entsprechend fast überall im Raum unter Putz verlegt werden, sofern sie mindestens 15cm entfernt vom Boden (ab fertigem Fußbodenbelag wie Teppich oder Parkett) oder 15cm entfernt von der Decke, in einer maximalen Breite von 30cm verlegt werden. Also innerhalb der Installationszonen. Sie dürfen im Umkehrschluss also insgesamt nicht weiter als insgesamt 45cm entfernt von Decken und Boden verlegt werden. Auch in 10cm Entfernung von Fenstern und Türen ist spätestens Schluss. Ab dieser Entfernung verlaufen – in einer maximalen Breite von 20cm – die senkrechten Installationszonen.

Einschränkungen für die waagerechte Kabelverlegung ergeben sich hier eher aus den erlaubten Tiefen für die notwendigen Mauerschlitze, die sehr individuell von Wandstärke und Länge des Schlitzes abhängen. 

Die besondere mittlere waagerechte Installationszone beginnt 100cm über dem Boden und hat ebenfalls eine maximale Breite von 30cm.

Es gibt außerdem sog. Vorzugsmaße.

Beispiel: Die obere Installationszone muss mindestens einen Abstand von 15cm zur Decke haben (die untere Installationszone zum Boden). Üblich ist jedoch, dass Kabel in 30cm Abstand zum Boden bzw. zur Decke verlegt werden. 30cm ist also das sog. Vorzugsmaß.

Waagerechte Installationszonen bei horizontaler Verlegung:

  • ZW-o: obere waagerechte Installationszone
    • Lage: 15cm unter der Decke
    • Vorzugsmaß: 30cm unter der Decke
    • Breite: max. 30cm
  • ZW-m: mittlere waagerechte Installationszone (Nur in Küchen, Büros und Hobbyräumen erlaubt!)
    • Lage: 100cm über dem Boden
    • Vorzugsmaß: 105cm über dem Boden
    • Breite: max. 30cm
  • ZW-u: untere waagerechte Installationszone
    • Lage: 15cm über dem Boden
    • Vorzugsmaß: 30cm über dem Boden
    • Breite: max. 30cm

Die oberen und unteren waagerechten Installationszonen beginnen also grundsätzlich 15cm über dem Boden bzw. unter der Decke und sind, von dort ausgehend, 30cm breit.

Senkrechte Installationszonen nach DIN 18015-3

Senkrechte-Installationszonen

Die senkrechten Installationszonen verlaufen immer in direkter Nähe zu Wandecken (ZS-e)Türen (ZS-t) und Fenstern (ZS-f). Von diesen haben sie jeweils mindestens 10cm Abstand. In dieser Entfernung dürfen Kabel und Leitungen in max. 20cm Breite senkrecht verlegt werden, über die gesamte Höhe vom Boden bis zur Decke. Weiter als 30cm (Lage + max. Breite) bzw. 35cm (Vorzugsmaß + max. Breite) von einer Tür, einer Wandecke oder einem Fenster dürfen also keine Kabel senkrecht verlegt werden. Die Abstände zu Wandecken gelten für die Maße im Rohbau, nicht für tapezierte und verputzte Wände.

  • ZS-t: senkrechte Installationszone neben Türen
    • Lage: 10cm von der Tür entfernt
    • Vorzugsmaß: 15cm von der Tür entfernt
    • Breite: max. 20cm
  • ZS-f: senkrechte Installationszonen neben Fenstern
    • Lage: 10cm vom Fenster entfernt
    • Vorzugsmaß: 15cm vom Fenster entfernt
    • Breite: max. 20cm
  • ZS-e: senkrechte Installationszonen neben Wandecken
    • Lage: 10cm neben Rohbauecken und Kanten
    • Vorzugsmaß: 15cm neben Rohbauecken und Kanten
    • Breite: max. 20cm

Die optimale Höhe für Steckdosen und Schalter

H-he-Steckdosen-Schalter-Info

Aus diesen Installationszonen ergeben sich automatisch die Vorzugshöhen für Schalter und Steckdosen. Zwar können Sie Unterputzdosen prinzipiell installieren, wo Sie möchten. Doch für die optimale Elektroinstallation sollten diese in den vorgeschriebenen Installationszonen und Höhen gesetzt werden.

Die Abstände eines Schalters oder einer Steckdose zum Fußboden, zur Decke, zu Türen oder zum nächsten Schalter bzw. zur nächsten Steckdose werden immer ab der Dosen- oder Schaltermitte (mittig) gemessen, nicht von den Außenkanten. Zudem gelten die Abstände zum fertig verlegten Fußboden (Fußbodenoberkante) und nicht zu unverputzten Böden. Werden die Markierungen im unverputzten Rohbau gesetzt, so sollten Sie zur entsprechenden Höhen jeweils ca. 5cm addieren, was der späteren Fußbodenhöhe mit Estrich entspricht.

In ganz normalen Wohnräumen, also z.B. Wohn- oder Schlafzimmer, beträgt die übliche Höhe für Steckdosen 30cm über dem Fußboden, gemessen ab der Mitte der Steckdose. Dabei ist auf einen Abstand von ca. 15cm bis 20cm zu Türen oder Wandecken bzw. Rohbaukanten zu achten. Und auf einen Abstand von 71mm - 72mm zur nächsten Steckdose (mittig). Steckdosen für fest installierte Geräte werden etwas niedriger platziert, nämlich nur 20cm über dem Fußboden.

Schalter wie zum Beispiel Lichtschalter werden üblicherweise in einer Höhe von 105cm bis 110cm über dem Boden montiert (bei Markierung mit unverputztem Boden 110 - 115cm), ebenfalls mit einem 15cm bis 20cm Abstand zu Türen oder Wandecken. Auf Basis der obigen Grafiken zu den Installationszonen kann man sich also vorstellen, dass die Schalter und Steckdosen jeweils mittig der jeweiligen Installationszone platziert werden, in denen die Kabel für die Dosen, Schalter und Geräte verlaufen, die in der Unterputzdose oder Hohlwanddose platziert werden sollen, wodurch der Abstand zu Türen oder Ecken automatisch eingehalten wird.

Abzweigdosen werden etwa 30cm unter der Decke bzw. 215cm über dem Boden montiert. Den Abstand von der Oberkante des Bodens zu nehmen ist bei besonders hohen Decken im Altbau wichtig. Würde man hier nur von den 30cm Abstand zur Decke ausgehen, hängen die Abzweigdosen später vielleicht zu hoch.

Norm Höhen für Steckdosen und Schalter:

  • Normale Steckdosen: 30cm über dem fertigen Fußboden
  • Steckdosen für fest installierte Geräte: 20cm über dem fertigen Fußboden (für Backöfen, Ceranfelder, Spülmaschine etc.)
  • Lichtschalter: 105cm bis 110cm über dem fertigen Fußboden
  • Bei unverputzten Böden im Rohbau jeweils 5cm addieren

Diese Höhen gelten wie gesagt nur für normale Wohnräume, ohne Arbeitsflächen oder Küchengeräte.

Die mittlere Installationszone in Räumen mit Arbeitsflächen

In Räumen wie der Küche oder in Büros, in denen Geräte auf Arbeitsflächen Steckdosen benötigen, kommt die zusätzliche mittlere Installationszone (ZW-m) in einer Höhe von etwa 105cm über dem Boden (Vorzugshöhe, vorgeschrieben sind 100cm) zum Einsatz.

Schalter oder Steckdosen über Arbeitsflächen:

  • 115cm über fertiger Fußbodenoberkante oder 20cm über der Arbeitsfläche

Auslassdosen für Arbeitsplatzleuchten oder Dunstabzugshauben:

  • 135cm oder 165cm über fertiger Fußbodenoberkante

Steckdosen für Geräteschränke oder hohe Kühlschränke:

  • 165cm über fertiger Fußbodenoberkante

Steckdosen / Festanschlüsse für Geräte (Geschirrspüler, Ceranfelder, Dampfgarer usw.):

  • 20cm über fertiger Fußbodenoberkante

Da die Höhe dieser Steckdosen in der ZW-m vor allem in Küchen relevant ist, spielt für die Planung der Unterputzdosen und Hohlwanddosen in der Praxis häufig der Küchenplan eine große Rolle. Die Höhe der Steckdosen richtet sich in diesen Fällen also eher nach den Einrichtungsplänen und weniger nach den Installationszonen.

Übrigens: Liegen Anschlüsse außerhalb von Installationszonen, so sind die Leitungen, so sind die Leitungen immer senkrecht aus der nächstgelegenen waagerechten Installationszone zur Unterputz- oder Hohlwanddose, bzw. zum entsprechenden Schalter, zur Steckdose oder zum Gerät zu führen.

Wie verhält es sich mit Geräten wie einem Thermostat oder Sprechanlagen?

Ein Thermostat für die Fußbodenheizung sollte nicht auf derselben Höhe wie ein normaler Lichtschalter installiert werden, um Zugluft zu vermeiden. Da die meisten Unterputz-Thermostate in einer ganz normalen Hohlwanddose oder Unterputzdose installiert werden können (innerhalb der senkrechten Installationszonen) sollte hier eine Höhe von etwa 140cm bis 160cm gewählt werden.

Wichtig: Thermostat nicht hinter einem Vorhang (Wärmestau) oder zu nah an der Heizung platzieren. Üblicherweise werden Thermostate in der Nähe zur Eingangstür eines Raumes platziert und hier etwa 35cm bis 50cm über dem Lichtschalter. Alternativ können Sie auch in den senkrechten Installationszonen in der Nähe zu Wandecken montiert werden. Sprechanlagen an der Wohnungstür sollten in einer vergleichbaren Höhe platziert werden.

Eckige-Ger-tedose-Abzweigdose-Unterputz-42mm

Eckige Geräte-Hohlwanddose 40mm Einbautiefe

In welchen Abständen platziert man mehrere Steckdosen oder Schalter nebeneinander?

In der Praxis sind häufig mehrere Schalter oder Steckdosen nebeneinander notwendig, zum Beispiel Lichtschalter für das Wohnzimmer und Lichtschalter für den Balkon, oder die Terrasse. Oder aber eine Steuerung für die Jalousie und Markise. Hier stellt sich die Frage, wie genau die Schalter zu platzieren sind, oder welche Abstände zwischen mehreren Steckdosen eingehalten werden müssen.

Zunächst einmal gilt, dass zwischen zwei Steckdosen oder Schaltern mindestens ein Abstand von 71mm - 72mm liegen muss (von Mitte zu Mitte). Lichtschalter werden in der Regel untereinander platziert, Steckdosen nebeneinander. In einigen Fällen sind vielleicht sogar mehr als vier Schalter notwendig. Hier besteht die gängige Praxis aus zwei Reihen, die nebeneinander liegen.

Bei Schalterreihen ist es am einfachsten, dass die die Oberkante des obersten Schalters markiert wird und man sich dann mit entsprechenden Abstand von Schaltermitte zu Schaltermitte nach unten arbeitet.

Steckdosenreihen werden in der Regel waagerecht installiert. Es gelten dieselben Abstände von Steckdosenmitte zu Steckdosenmitte. Hier stellt sich viel mehr die Frage, in welche Richtung die Installation der Steckdosen nebeneinander fortgeführt wird. Das hängt von der Position im Raum ab. Wird die erste Steckdose an ihrer typischen Position in der Nähe zu Türen oder Wandecken installiert, so setzt man die nächsten Steckdosen im entsprechenden Abstand in Richtung Raummitte, damit die Abstände zu Türen, Fenstern und Ecken eingehalten werden. Seltener kommt es vor, dass Steckdosen in der Raummitte gesetzt werden, zum Beispiel in besonders großen Wohnzimmern, in schlauchigen Räumen oder in Küchen. Von hier aus können Sie die Reihe in beliebige Richtung erweitern.

Abstände von Steckdosen und Schaltern im Überblick:

  • Abstand von Steckdose oder Schalter zur Tür: 15cm bis 20cm
  • Abstand von Steckdose oder Schalter zu Ecken oder Fenster: 15cm bis 20cm
  • Abstand von Steckdose oder Schalter zur Fußbodenoberkante: 105cm - 110cm
  • Abstand von Thermostat oder Sprechanlage zu Fußbodenoberkante: 140cm
  • Abstand von Schalter zu Schalter (mittig): 72mm
  • Abstand von Steckdose zu Steckdose (mittig): 72mm
  • Abstand von Antennendose oder Netzwerkdose zum Boden: 30cm

Der Abstand von 71mm bzw. 72mm von Dose zu Dose gilt nur bei Kombinationen, also z.B. zusammengesteckten Einzeldosen oder mehrfach-Dosen. Sollen zwei einzelne, nicht verbundene UP-Geräte nebeneinander platziert werden, so gilt ein Abstand von 91mm.

Abst-nde-H-he-Schalter-Steckdosen

WICHTIG: Es können maximal fünf Steckdosen oder Schalter neben- bzw. untereinander platziert werden, da alle gängigen Hersteller maximal genormte 5-fach Rahmen im Sortiment haben. Und diese passen zudem nur, wenn die Abstände von 72mm zwischen zwei Dosen oder Schaltern exakt eingehalten werden

AUCH WICHTIG: Werden Positionen für Unterputzdosen in einem Neubau / Rohbau bestimmt, liegt noch kein fertiger Fußboden. Im Schnitt kann man von einer späteren Fußbodenhöhe von ca. 5cm ausgehen. Die Mitte einer Steckdose sollte im Rohbau dann nicht 30cm, sondern 35cm über dem Fußboden geplant werden, die Position für Schalter entsprechend 105cm bis 110cm über dem Fußboden, statt 100cm bis 105cm.

Anleitung zum Setzen von Unterputz- und Hohlwanddosen

Nach viel Theorie und Positionierung geht es nun an das Stemmen oder Bohren der Löcher für die Unterputzdosen und Hohlwanddosen, um in diese dann Steckdosen, Schalter, Antennen- und Netzwerkdosen, sowie andere Geräte und Bauteile einsetzen zu können.

Dieses Werkzeug & Zubehör benötigen Sie:

  • Wasserwaage
  • Bleistift
  • Maßband
  • Hammer
  • Meißel
  • Fäustel
  • Pinsel
  • Spachtel
  • Schraubenzieher
  • Mörtel (z.B. Schnell-Mörtel)
  • Gips (z.B. Bau- und Elektriker-Gips)
  • Gipsbecher
  • Kabelschutzrohr / Leerrohre (20mm)
  • Kabelschellen / Kabelbinder
  • WAGO-Klemmen
  • Dosenbohrer / Lochsäge
  • Mauernutfräse
  • Bohrhammer / Bohrmaschine (mind. 800 Watt / Beton 2.000 Watt)

Das benötigte Werkzeug und Zubehör variieren jedoch. Hier ist klar zwischen Unterputz- und Hohlwanddose zu unterscheiden, sowie zwischen den konkret auszuführenden Arbeiten. Wenn nicht nur Unterputzdosen gesetzt, sondern auch Kabel und Leitungen in neuen Kanälen verlegt werden sollen, zum Beispiel im Rohbau oder bei einer Sanierung der Elektroinstallation, wird deutlich mehr Werkzeug und Zubehör benötigt. WAGO-Klemmen werden für das Verklemmen von Leitungen innerhalb der Unterputzdose bzw. Abzweigdose benötigt. Kabelschellen, Kabelbinder und Leerrohre werden für die Kabelverlegung unter Putz benötigt. 

Klar abzutrennen ist hier das reine Setzen einer neuen Unterputz- oder Hohlwanddose.

Dazu genügen in der Regel:

  • Wasserwaage
  • Bleistift
  • Maßband
  • Mörtel oder Gips
  • Spachtel
  • Pinsel
  • Bohrmaschine mit Dosenbohrer / Bohrkrone
  • Optional: Hammer und Meißel um Bohrlöcher zu korrigieren oder Wand- und Mauerreste (Bohrkern) im Bohrloch zu entfernen

Unterputzdose in festem Mauerwerk setzen

Sind die Leitungen bereits verlegt und sollen nur die entsprechenden Unterputzdosen gesetzt werden, ist das Vorgehen relativ simpel. Wichtig ist, dass hier bereits alle Leitungen verlegt sind und bis zur Unterputzdose reichen. Durch die Dose gezogen müssen sie noch ca. 10cm herausstehen, um ein unkompliziertes Anschließen an die Steckdose, Antennendose, den Schalter oder andere Geräte zu ermöglichen, die später in die Unterputzdose eingelassen werden.

Wurden die Markierungen entsprechend den Installationszonen, der Abstände und der Leitungsführung gesetzt, muss nun das Loch für die Unterputzdose gebohrt werden. Bei einzelnen Unterputzdosen im festen Mauerwerk ist dies auch mit Hammer, Fäustel und Meißel möglich. Zu empfehlen ist aber der Einsatz eines sog. Dosenbohrers oder einer Lochsäge. Dabei handelt es sich um eine Bohrkrone, welche als Aufsatz auf die Bohrmaschine aufgeschraubt wird.

Ganz pauschal kann man übrigens sagen, dass eine Bohrmaschine mindestens eine Leistung von 800 Watt haben sollte. Für das Bohren in massiven Wänden bzw. im Mauerwerk wird aber eine höhere Leistung empfohlen, während für Betonwände ca. 2.000 Watt notwendig sind. Viel entscheidender ist aber der Aufsatz.

Auch dieser variiert je nach Material der Wand, in welche die Unterputzdose eingelassen werden soll. Da Unterputzdosen ausschließlich in Ziegel- oder Betonwänden gesetzt werden, kommt hier in der Regel ein Diamantkranz zum Einsatz.

  • Aufsatz mit Diamantkranz für Ziegel- und Betonwände (beim Setzen von Unterputzdosen)
  • Aufsatz mit Metallkranz für Holz- und Gipswände (beim Setzen von Hohlwanddosen)

Beim Durchmesser besteht ein großer Unterschied zu Hohlwanddosen. Während für Hohlwanddosen der typische Durchmesser von 68cm für das Fräsloch ausreicht und unbedingt eingehalten werden muss, da diese nicht eingegipst werden, muss das Bohrloch für eine Unterputzdose etwas größer und tiefer sein als Durchmesser und Einbautiefe der Unterputzdose. Denn nur so bleibt Platz für das Eingipsen und unkomplizierte Verkabeln und Verklemmen der Anschlüsse. Wählen Sie also eine etwas größere Bohrkrone, z.B. 80mm. Lieber etwas großzügiger Bohren. Etwas zu tiefe oder zu breite Bohrlöcher können später beim Eingipsen der Unterputzdose korrigiert werden.Empfohlen wird außerdem, dass die Tiefe des Bohrlochs für die Unterputzdose etwa 5mm bis 100mm tiefer ist als die eigentliche Einbautiefe, um hier ausreichend Platz für Gips und die Einführung von Kabeln zu schaffen.

Nun geht es ans Bohren für die Steckdose bzw. Unterputzdose:

  • Hörschutz, Schutzbrille und Atemschutz zum Bohren tragen (PSA)
  • In der Mitte der Bohrkrone befindet sich ein Zentrierbohrer. Dieser wird auf die Mitte des Kreuzes gesetzt, welches die Position für die Unterputzdose markiert. Die Mitte des Kreuzes entspricht wie gesagt der Dosen- oder Schaltermitte, von der aus die Abstände zu Türen, anderen Bauteilen, Decke und Boden gemessen wurden.
  • Griff der Maschine möglichst senkrecht zur Wand halten und beim Bohren mit beiden Händen festhalten.
  • Die Löcher etwa 8mm nur mit Zentrierbohrer vorbohren, für besseren Halt beim Bohren mit Bohrkrone. Dann Bohrkrone montieren und Loch in vorgesehener Tiefe und Durchmesser bohren.
  • Das Bohrloch sollte für Unterputzdosen in massiven Wänden immer ein paar Millimeter (5mm bis 10mm) tiefer und breiter sein als die Unterputzdose, um eine einfache Montage und das Eingipsen zu ermöglichen.
  • Mit Schlagbohrmaschinen und Schlagbohrkrone aus Metall oder Diamant ist das Arbeiten besonders einfach.
  • Nach dem Bohren muss der Kern der Bohrung noch mit Hammer und Meißel manuell entfernt werden.
  • Keine Angst, wenn das Bohrloch etwas größer wird als geplant. Das kann man hinterher mit Gips oder Mörtel leicht ausgleichen. Millimetergenaues Arbeiten in massiven Wänden ist nicht immer ganz leicht. Sie können beim Setzen von Unterputzdosen also etwas ungenauer arbeiten als beim Setzen von Hohlwanddosen.

Wurden die Löcher richtig gebohrt, dann kann die Unterputzdose jetzt ins Mauerwerk eingesetzt werden. Dabei gilt es, folgende Schritte zu berücksichtigen.

Unterputzdose setzen – Schritt für Schritt:

  1. Zunächst prüfen, ob die Unterputzdose ins Loch passt und die Aussparungen groß genug sind, um später Gips oder Mörtel hinzuzufügen. Ggf. mit Hammer und Meißel nachbessern.
  2. Einzelne Dosen sollten schon vor dem Einsetzen verbunden werden. Oder sie verwenden eine Mehrfachdose, was Zeit und Maßarbeit beim Markieren der Bohrlöcher spart.
  3. Nun die, je nach Leitungsführung, benötigten perforierten Öffnungen für die Kabeleinführung aus der Unterputzdose herausbrechen oder herausschneiden.
  4. Die Vorbereitung der Dosen ist wichtig, da diese nach dem Auftragen der Gips- oder Mörtelmasse so schnell wie möglich gesetzt werden müssen, bevor die angerührte Masse aushärtet.
  5. Passen Durchmesser und Tiefe des Lochs, dann nehmen Sie nun einen Pinsel zur Hand und tragen zur Befeuchtung etwas Wasser im Bohrloch auf. So binden Mörtel / Gips und Mauerwerk besser.
  6. Jetzt Schnellbaumörtel oder Elektrikergips anrühren. Bei Schnellbaumörtel optional etwas Binder dazugeben.
  7. Dann mit einem Spachtel eine ausreichende Menge im Loch auftragen, sowohl an den Seitenwänden als auch am Ende des Lochs. Wichtig: Die Stellen freihalten, wo sich nach dem Setzen der Unterputzdose die herausgebrochenen Öffnungen für die Kabeleinführung befinden werden.
  8. Jetzt drücken Sie die Dose vorsichtig und möglichst gerade in das mit Gips oder Mörtel ausgekleidete Bohrloch. Durch vorsichtiges Drehen können Sie die Dose mithilfe einer Wasserwaage parallel zum Fußboden und zu Wandecken ausrichten.
  9. Gips oder Mörtel wurden richtig dosiert, wenn die Masse beim Einsetzen der Unterputzdose etwas in die Dose drückt bzw. quillt. Das garantiert einen festen Halt.
  10. Kabeleingänge von Gips befreien, der sich durchgedrückt hat.
  11. Nun den Gips oder Mörtel aushärten lassen. Wurden bereits Leitungen verlegt, dann können Sie diese nach dem Aushärten in die Dose ziehen.
  12. Nun werden die Steckdosen, Schalter oder Geräte gesetzt, mit den Kabeln verbunden und mithilfe der Schraubdome auf den Unterputzdosen befestigt.
  13. Bei Steckdosen werden zum Schluss die Abdeckungen gesetzt und festgeschraubt, zum Beispiel die genormten Mehrfachrahmen.

Wichtig: Werden Unterputzdosen im Rahmen eines Neubaus bzw. im Rohbau gesetzt, sollten diese nicht bündig mit der unverputzten Ziegelwand oder Betonwand abschließen. Vielmehr sollten sie – je nach geplantem Putz – etwa 10mm bis 15mm hervorgucken, damit sie nach dem Verputzen der Wand bündig sitzen. So lässt sich das spätere Anbringen von Putzausgleichsringen vermeiden. Bei sehr feuchtem Lehmputz sollte außerdem kein Gips zur Befestigung der Unterputzdose verwendet werden, sondern Mörtel. Auch in Außenbereichen ist Gips nicht erlaubt. 

Benötigtes Werkzeug und Zubehör für das Setzen einer Unterputzdose:

  • Bohrmaschine / Schlagbohrer
  • Dosenbohrer (ideal 70mm - 80mm)
  • Elektrikergips oder Versetzmörtel
  • Gipseimer
  • Spachtel
  • Pinsel
  • Bleistift
  • Wasserwaage
  • Maßband
  • Hammer
  • Meißel
  • Schraubenzieher (falls direkt eine Steckdose oder ein Schalter an den Schraubdomen der Unterputzdose befestigt werden soll)

Hohlwanddosen in Rigips- oder Holzwänden setzen

Beim Setzen von Hohlwanddosen gibt es ein paar Unterschiede. Insgesamt sind die Arbeitsschritte zwar ähnlich, doch die Details sind hier entscheidend. Zunächst kommen Hohlwanddosen nur für Leichtbauwände zum Einsatz, also zum Beispiel in Holzhäusern oder in vielen nichttragenden Wänden in Innenräumen. Deshalb werden Hohlwanddosen auch nicht eingegipst. Sie werden mithilfe von integrierten Metallhaken oder Klemmschrauben in der Wand befestigt.

Auf Gipseimer, Gips, Mörtel, Spachtel und Diamantbohrkrone kann beim Setzen von Hohlwanddosen also verzichtet werden. Da das Eingipsen jedoch entfällt, muss wesentlich exakter als bei Unterputzdosen gearbeitet werden. Ein zu großes Bohrloch kann später nicht mehr durch Gips oder Mörtel korrigiert werden.

Guten Halt hat eine Hohlwanddose nur, wenn das Bohrloch exakt zum Durchmesser der Dose passt. Hierfür wird eine Bohrkrone mit Ø 68mm Durchmesser benötigt. Ein Dosenbohrer mit Metallkranz reicht für Leichtbauwände aus. 5mm oder 10mm tiefer als die eigentliche Einbautiefe darf das Bohrloch trotzdem sein, was etwas mehr Spielraum für das einfache Verklemmen und Einführen von Kabeln ermöglicht. Zudem sollten Sie in Häusern mit KWL oder in Holzhäusern zu winddichten 60mm tiefen Gerätedosen greifen, um die Wärmedämmung durch das Setzen der Schalter- und Gerätedosen nicht negativ zu beeinträchtigen.

Da das Bohren von Löchern in Leichtbauwänden sehr viel einfacher ist, sind Hohlwanddosen oft etwas tiefer als Unterputzdosen für festes Mauerwerk. Eine Einbautiefe von 60mm oder mehr ist optimal. Tiefere Dosen haben den Vorteil, dass mehr Platz für Verklemmungen und Kabel hinter den eigentlichen Einsätzen wie Steckdosen, Schaltern oder Thermostaten vorhanden ist. Auf diese zusätzliche Einbautiefe wird bei Unterputzdosen im festen Mauerwerk oft verzichtet, weil das Stemmen und Bohren von tiefen Löchern in robusten Ziegel- oder Betonwänden sehr viel schwerer ist. Hier ist eine flache Einbautiefe von 40mm bis 50mm also von Vorteil, was Arbeits- und Kraftaufwand angeht. Das gilt folglich nicht für Rigips- oder Holzwände.

Beim Setzen von Hohlwanddosen bzw. dem Bohren der Löcher muss man aber darauf aufpassen, dass man mit dem Zentrierbohrer nicht durch die gesamte Wand bohrt und am Ende ein durchgängiges Loch in der Wand hat. Besonders bei dünnen Wänden >200mm kann das häufiger mal passieren.

Das lässt sich sehr gut vermeiden, indem man entweder eine Bohrkrone mit Tiefenbegrenzer einsetzt oder aber den Zentrierbohrer entfernt. Entscheidet man sich für das Entfernen des Zentrierbohrers, so sollte man vorher ohne Aufsatz mind. 20mm tief in die Wand bohren. In der Regel reicht das aus, um über die gesamte Tiefe einen geraden Schnitt mit dem aufgesetzten Dosenbohrer zu realisieren, auch wenn der Zentrierbohrer entfernt wurde.

Nachdem das Loch gebohrt wurde, drücken Sie die perforierten Öffnungen für die Kabelführung aus der Hohlwanddose heraus und Führen die Kabel ein. Brechen oder Schneiden Sie aber keine zu großen Öffnungen heraus, damit die Kabel fest in der Dose sitzen. Nun drücken Sie die Hohlwanddose mit eingeführtem Kabel waagerecht in die Wand. Richten Sie die Schrauben der Hohlwanddose dafür an den waagerechten Bleistiftstrichen aus, welche Sie für die Bohrmarkierung gezeichnet haben, oder verwenden Sie eine Wasserwaage. Nun mithilfe der Befestigungskrallen oder dem Drehen der Klemmschrauben mithilfe eines Schraubenziehers die Hohlwanddose fixieren.

Benötigtes Werkzeug und Zubehör für das Setzen einer Hohlwanddose:

  • Bohrmaschine / Schlagbohrer
  • 68mm Dosenbohrer
  • Schraubenzieher
  • Wasserwaage
  • Maßband
  • Bleistift
  • Hammer
  • Meißel

Das zusätzliche Verlegen von Leitungen und Kabeln unter Putz

Häufig werden beim Setzen neuer Unterputz- und Hohlwanddosen auch neue Kabel und Leitungen gelegt bzw. neue Leitungsführungen geplant.

Hier kommt nun weiteres Werkzeug & Zubehör zum Einsatz:

  • Mauernutfräse, Winkelschleifer oder Hammer & Meißel
  • Leerrohre
  • Kabelschellen / Kabelbinder / WAGO-Klemmen

Die zu berücksichtigenden Installationszonen haben wir bereits weiter oben genannt. Doch beim Verlegen von Kabeln unter Putz gibt es noch mehr zu berücksichtigen, vor allem bzgl. Abständen und Zugentlastung, sowie zur erlaubten Tiefe der benötigten Mauerschlitze. Die VDE Vorschriften für die Kabelverlegung haben wir in einem separaten Artikel für Sie zusammengefasst.

Ein Kernelement der Unterputz-Kabelverlegung ist das Vorbereiten und Öffnen der Kabelschlitze im Mauerwerk. Diese müssen nicht nur in den vorgeschriebenen Installationszonen verlaufen, sondern dürfen auch nur eine bestimmte Tiefe haben, die vom Mauerwerk bzw. der Wandstärke abhängt.

Das Schlitzen der Mauer oder Wand – am besten mit einer Mauernutfräse – ist auch die einzige Aufgabe, die im Rohbau direkt zusammen mit dem Setzen von Unterputzdosen erfolgen kann. Das Legen der Kabel und Leitungen erfolgt meistens erst, wenn die Wände verputzt und der Fußbodenaufbau (Estrich) fertiggestellt wurde. Die offenen Mauerschlitze werden dann nach dem Verlegen der Kabel zugespachtelt.

Leerrohre können jedoch ebenfalls direkt zusammen mit den Unterputzdosen installiert werden, bevor die Kabel verlegt werden. 

Der Einsatz einer Mauernutfräse hat den Vorteil, dass die Schlitztiefe exakt eingestellt werden kann. So werden große Schäden am Mauerwerk verhindert und die Statik bzw. Standfestigkeit ist zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Hierfür sorgen auch die erlaubten Schlitztiefen und Breiten. Beim Einsatz von Mauernutfräsen dürfen die vorgeschriebenen Tiefen unter bestimmten Voraussetzungen (Wandstärke, Länge des waagerechten Kabelschlitzes etc.) jedoch maximal um 10mm erweitert werden. Das gilt nicht, wenn Sie die Aussparungen mit Hammer und Meißel oder Winkelschleifer vornehmen.

Mauerschlitze mit Hammer und Meißel:

  • Viel Schutt
  • Keine exakte Schlitztiefe
  • Schäden am Mauerwerk möglich
  • Viel Zeit- und Kraftaufwand

Mauerschlitze mit Winkelschleifer und Hammer und Meißel:

  • Viel Staub und Schutt
  • Schlitztiefe nicht immer genau

Mauerschlitze mit Mauernutfräse fräsen:

  • Exakte Schlitztiefe, die nach Belieben eingestellt werden kann
  • Wenig Kraftaufwand
  • Anschluss für Industriesauger vorhanden, um Staub und Schutt zu vermeiden
  • 10mm tiefere Mauerschlitze als normal erlaubt, sofern ausschließlich Mauernutfräse eingesetzt wird (bzw. Werkzeug, welches eine allzeit exakte Schlitztiefe ermöglicht)

Wie tief dürfen Kabelschlitze für Unterputz-Kabel nach EN1996-1-1 sein?

Die exakte Regulierung der Schlitztiefe ist wichtig, da zu tiefe Schlitze die Stabilität von tragendem Mauerwerk verschlechtern können und auch den Brandschutz, die Wärmedämmung und den Schallschutz beeinträchtigen.

Je nach Mauerstärke und einem vorhandenen oder nicht vorhandenen statischen Nachweis dürfen die Mauerschlitze für die Kabel- und Leitungsführung unter Putz also unterschiedlich tief sein.

Eine Mauernutfräse fräst zwei schmale Schlitze mit exakt einstellbarer Tiefe in die Wand oder das Mauerwerk. Deshalb werden diese Fräsen gerade auch für die Kabelverlegung in dünnen Wänden empfohlen, auch für Leichtbauwände. Zwischen den zwei schmalen Schlitzen bleibt entsprechend ein Mittelsteg zurück, ähnlich wie bei den Reifenspuren im Schnee oder dem Bohrkern in den Löchern für die Unterputzdosen. Dieser Mittelsteg wird nach dem Fräsen vorsichtig mit Hammer und Meißel entfernt.

Innerhalb der Mauerschlitze werden die Kabel nun entsprechend VDE Vorschriften verlegt.

Aber wie tief und breit dürfen die Mauerschlitze denn nun genau sein?

Die nachfolgenden Zahlen basieren auf der Norm EN1996-1-1 und bezieht sich auf Mauerschlitze, die nachträglich und ohne rechnerischen Nachweis in tragenden Wänden gesetzt werden dürfen. Die Berücksichtigung dieser Norm empfiehlt sich jedoch auch für nichttragende Wände. Auf nachträgliche Mauerschlitze in den horizontalen Installationszonen, insbesondere in der mittleren Installationszone, sollte weitestgehend verzichtet werden. Vor allem bei dünneren Wänden. 

Horizontale Mauerschlitze:

  • Nachträgliche horizontale Wandschlitze sind erst ab 15cm Wandstärke erlaubt, über eine maximale Länge von 1,25 Meter.
  • Horizontale Mauerschlitze mit unbeschränkter Länge sind erst ab einer Wandstärke von 17cm erlaubt.
  • Sie sind nur 40cm unter oder über einer Rohdecke erlaubt.
  • Sie sind nur auf einer Seite der Wand erlaubt, außer sie sind nicht tiefer als 10mm und die Wandstärke beträgt mindestens 24cm.
  • Horizontale Schlitze mit beschränkter Länge müssen mindestens 49cm Abstand zu Öffnungen und Aussparungen haben.
  • Bei Langlochziegeln nicht erlaubt.

Vertikale Mauerschlitze:

  • Sie sind grundsätzlich weniger problematisch als horizontale Mauerschlitze.
  • Sie dürfen nachträglich bereits ab einer Wandstärke von mindestens 12cm vorgenommen werden.
  • Sie müssen mindestens 11,5cm Abstand zu anderen Öffnungen und Aussparungen haben.
  • Parallel nebeneinander verlaufende vertikale Schlitze müssen einen Abstand von mind. einer, für die jeweilige Mauerstärke zugelassenen, Schlitzbreite haben.
  • Weder darf dabei die vorgeschriebene Einzelschlitzbreite noch die Gesamtschlitzbreite von 2 Metern überschritten werden.
  • Beispiel für parallel verlaufende senkrechte Kabelschlitze: Die Wandstärke liegt zwischen 240mm und 299mm. Ein vertikaler Schlitz darf bei dieser Wandstärke eine Breite von 150mm je Schlitz haben. Die Gesamtbreite der Mauerschlitze je 2 Meter Wandlänge darf 385mm betragen. Zudem müssen zwei parallel verlaufende vertikale Kabelschlitze einen Abstand von mind. einer Schlitzbreite haben, in diesem Fall 150mm. Der bereits gefräste Schlitz plus Mindestabstand ergibt eine Breite von 300mm. Ausgehend von der zulässigen Gesamtbreite dürfte der zweite parallel verlaufende vertikale Mauerschlitz also maximal 85mm breit sein.
  • Wichtig: Beträgt die Wandstärke 24cm oder mehr, dann dürfen vertikale Mauerschlitze, die spätestens 1 Meter über dem Fußboden enden, sogar eine Tiefe von 8cm und eine Breite von 12cm haben.

Ist eine Wand dünner als 12cm, so ist sie für eine Unterputzinstallation mit Kabelschlitzen ungeeignet. Hier kann eine sog. Installationswand aus Rigips oder Porenbeton gezogen werden, hinter welcher dann die Elektroinstallation versteckt wird.

Ansonsten gelten folgende Schlitztiefen und Breiten für Kabelschlitze je Wandstärke.

Wandstärke 115mm bis 149mm (12er Ziegel):

  • Horizontaler Schlitz: Nicht erlaubt
  • Vertikaler Schlitz: max. 10mm tief und 100mm breit
  • Gesamtbreite aller vertikalen Schlitze inkl. Abständen, je 2 Meter Wandlänge: 100mm

Wandstärke 150mm bis 174mm (15er und 17er Ziegel):

  • Horizontaler Schlitz: max. 1,25 Meter lang und 10mm tief, sofern die Schlitztiefe exakt eingehalten werden kann (Mauernutfräse). Ohne exakte Schlitztiefe mithilfe der Mauernutfräse nicht erlaubt
  • Vertikaler Schlitz: max. 20mm tief und 100mm breit 
  • Gesamtbreite aller vertikalen Schlitze inkl. Abständen, je 2 Meter Wandlänge: 100mm

Wandstärke 175mm bis 199mm (20er Ziegel):

  • Horizontaler Schlitz: Auf unbegrenzter Länge nur mit Mauernutfräse, bei einer maximalen Tiefe von 10mm. Auf 1,25 Meter Länge eine maximale Schlitztiefe von 25mm
  • Vertikaler Schlitz: max. 30mm tief und 100mm breit 
  • Gesamtbreite aller vertikalen Schlitze inkl.100mm Abstand, je 2 Meter Wandlänge: 260mm bis 300mm

Wandstärke 200mm bis 239mm (20er Ziegel):

  • Horizontaler Schlitz: Mit Mauernutfräse max. 10mm Tiefe auf unbegrenzter Länge. Auf 1,25 Meter Länge eine maximale Schlitztiefe von 25mm
  • Vertikaler Schlitz: max. 30mm tief und 125mm breit 
  • Gesamtbreite aller vertikalen Schlitze inkl. 125mm Abstand, je 2 Meter Wandlänge: 260mm bis 300mm

Wandstärke 240mm bis 299mm:

  • Horizontaler Schlitz: max. 15mm Tiefe (mit Mauernutfräse 25mm) auf unbegrenzter Länge. Auf 1,25 Meter Länge eine maximale Schlitztiefe von 25mm
  • Vertikaler Schlitz: max. 30mm tief und 150mm breit
  • Gesamtbreite aller vertikalen Schlitze inkl. 150mm Abstand, je 2 Meter Wandlänge: 385mm

Wandstärke über 300mm:

  • Horizontaler Schlitz: max. 20mm Tiefe (mit Mauernutfräse 30mm) auf unbegrenzter Länge. Auf 1,25 Meter Länge eine maximale Schlitztiefe von 30mm
  • Vertikaler Schlitz: max. 30mm tief und 200mm breit
  • Gesamtbreite aller vertikalen Schlitze inkl. 200mm Abstand, je 2 Meter Wandlänge: 385mm

Hat eine Wand eine Stärke von >240mm dürfen Kabelschlitze, die maximal 1 Meter über dem Fußboden enden, eine maximale Tiefe von 80mm und eine maximale Breite von 120mm haben. Die Gesamtbreite aller Schlitze pro 2 Meter Wandlänge zusammen darf die angegebene maximale Breite nicht überschreiten.

Horizontale Schlitze sind nur 40cm über oder unter einer Rohbaudecke zulässig. Daraus ergeben sich automatisch zulässige Breiten.

Nun werden die Kabel in die Mauerschlitze eingezogen und in die bereits eingegipste Unterputzdose oder die, mit Metallhaken in der Hohlwand befestigte, Hohlwanddose eingeführt. Hierbei gibt es verschiedene Punkte bzgl. Zugentlastung und Befestigung zu beachten, welche in den entsprechenden VDE Vorschriften geregelt werden.

Für die Befestigung runder Kabel eignen sich entsprechende Kabelschellen aus Kunststoff, erhältlich für verschiedene Kabeldurchmesser.

Flachkabel können mit speziellen Stegleitungsnägeln befestigt werden.

Folgende Normen sind bei der Leitungsverlegung einzuhalten: 

  • DIN VDE 0100–520
  • DIN VDE 0298–4
  • DIN VDE 0100–520
  • DIN 18015–3 (Unterputz)
  • DIN EN 61386 (Installationsrohre)

Leerrohre einsetzen

Wurden die Unterputzdosen erfolgreich gesetzt und soll die Elektroinstallation saniert werden, dann bietet sich die Installation von Leerrohren an. Sie sorgen dafür, dass die Kabel flexibel und schnell getauscht werden können und garantieren eine übersichtliche Kabelführung. Für Strom- und Datenkabel sollten unbedingt verschiedene Leerrohre verwendet werden, um eine Signalstörung zu verhindern.

Die Leerrohre einfach mit ordentlich Überstand in die Kabeleinführungen der Unterputz- oder Hohlwanddose schieben. Anschließend für den Übergang mit Nägeln vorsichtig fixieren und dann mit Gips (oder PU-Schaum) für eine dauerhafte Befestigung sorgen. Hierbei unbedingt darauf achten, dass die Schläuche luftdicht eingeputzt werden.

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